Am Mittwoch, den 11. April 2012 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung der CDU Bezirksgruppe Büsnau mit Neuwahlen des Vorstandsvorsitzenden statt. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Herr Dipl.-Kfm. Roger Wildanger ist im März aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten. Als neuer Vorsitzender wurde einstimmig Herr Prof. Dr. Dirk Heuzeroth gewählt, der bereits in den Jahren 2009 bis 2011 Vorsitzender der Bezirksgruppe war. Damit die nächsten regulären Wahlen des Vorstands inklusive des Vorsitzenden im üblichen Turnus erfolgen können, endet die reguläre Amtszeit des neuen Vorsitzenden bereits im Frühjahr 2013.
Die CDU Bezirksgruppe Büsnau dankt dem bisherigen Vorsitzenden Herrn Roger Wildanger für sein außerordentliches Engagement und die vielen erfolgreichen Aktionen während seiner Amtszeit.
Der neue Vorsitzende Prof. Dr. Dirk Heuzeroth:

Büsnau, den 11.04.2012 Prof. Dr. Dirk Heuzeroth
Weihnachtsbeleuchtung Büsnauer Platz
Die Idee, die Fichte am Büsnauer Platz gegenüber dem Supermarkt Nah und Gut zu in der Adventszeit zu beleuchten, bestand schon länger. Doch in diesem Jahr hat es tatsächlich geklappt. Unter Federführung von Roger Wildanger, Vorsitzender der CDU Büsnau, der Büsnauer Feuerwehr unter dem Kommandanten Frank Bühler und nicht zuletzt durch die helfenden Kontakte von Stadträtin Prof. Dr. Dorit Loos ist es gelungen, unseren Büsnauer Platz in der Adventszeit dadurch etwas zu schmücken und damit auf das Gewerbe hier aufmerksam zu machen. Zur Einweihung am 2. Dezember, 18 Uhr kamen auch Bezirksvorsteher Wolfgang Meinhardt und der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Kaufmann, die mit kleinen Reden die Einweihung des Lichterbaumes begrüßten. Etwa 100 Teilnehmer besuchten diese Veranstaltung und ließen es sich an dem ausgeschenkten Glühwein gut ergehen.
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Sonderbürgertreff mit den Gewerbetreibenden aus Büsnau
Die CDU-Bezirksgruppe Büsnau hat die Gewerbetreibenden und Bürger von Büsnau am 13. Juli eingeladen, um im Dialog Wege zu entwickeln, um dem drohenden Zusammenbruch der Nahversorgung im Dienstleistungsbereich (Handwerker) und Grundversorgung zu entgehen.
Frau Ines Aufrecht, Leiterin der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart und Herr Dr. Reinhard Löffler MdL, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU Fraktion im Landtag, sowie unsere Stadträtin Frau Prof. Dorit Loos nahmen an dem Gespräch teil.
Zum Beleben des Einkaufs am Büsnauer Platz wurde diskutiert, ob entsprechende Hinweisschilder nützlich sein könnten, um auch auswärtige Besucher Büsnaus auf die Einkaufsmöglichkeiten aufmerksam zu machen. Der Büsnauer Platz soll durch verschiedene Maßnahmen und Aktionen attraktiver werden. Im Advent soll die dort gewachsene Fichte mit Weihnachtslichtern geschmückt werden und am zweiten Adventsamstag ein Weihnachtsmarkt abgehalten werden. Frau Aufrecht hat ihre Unterstützung zugesagt, Kontakte zum BDS Vaihingen herzustellen, und machte darauf aufmerksam, dass unser Vorhaben unbedingt einer breiten Unterstützung und des Engagements der Bürger und der Gewerbetreibenden bedarf.
Herr Dr. Löffler zeigte Möglichkeiten auf, wie man in anderen Stadtteilen vorgegangen ist, um den Ort attraktiver zu gestalten und den auch hier bei zunehmendem Altersdurchschnitt steigenden Bedarf an Grundversorgung zu decken.
Es soll eine Arbeitsgruppe aus CDU-Mitgliedern und interessierten Bürgern gebildet werden, die die Strukturen des Gewerbes und der Vereine in Büsnau analysiert und das Projekt Weihnachtsmarkt und die Verschönerung des Büsnauer Platzes plant und umsetzt.
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Sonderbürgertreff der CDU Büsnau mit Büsnauer Gewerbetreibenden: Frau Aufrecht und der Vorsitzende Herr Roger Wildanger
Büsnau, den 14.7.2011 Roger Wildanger
Berlinreise für politisch interessierte Bürger aus dem Wahlkreis von Dr. Stefan Kaufmann MdB
50 Teilnehmer aus seinem Wahlkreis hatten auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Kaufmann MdB vom 20.3.bis 23.3.2011 in Berlin die Gelegenheit, sich vor Ort über die Arbeit unseres Bundestagsabgeordneten zu informieren.
Nach der Ankunft der Gruppe in Berlin stand als Erstes der Besuch des ehemaligen Stasi-Untersuchungsgefängnisses Hohenschönhausen auf dem Programm. Weitere Programmpunkte der Reise waren eine Stadtrundfahrt in Berlin, die sich an politischen Gesichtspunkten orientierte, sowie ein Mittagessen und ein Informationsgespräch in der Landesvertretung von Baden-Württemberg. Während eines weiteren Informationsgesprächs im Bundesministerium der Verteidigung hatte Herr Fregattenkapitän Heye alle Mühe, in der Kürze der Zeit die Fragen der Teilnehmer zu beantworten. Später war die Gelegenheit zu einem individuellen Rundgang durch das alte Berlin mit einem gemeinsamen Abendessen in den Hackeschen Höfen.
Den Höhepunkt der Reise bildete am vorletzten Tag der Besuch im stark bewachten Bundestag. Ein 45-minütiger Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlamentes eröffnete den Besuch. Anschließend diskutierten wir mit unserem Abgeordneten Herrn Dr. Kaufmann MdB über die Arbeit eines Abgeordneten während einer Sitzungswoche sowie seine Tätigkeit in den verschiedenen Ausschüssen. Kompetenzreich beantwortete Stefan Kaufmann die derzeit aktuellen Fragen zur Atompolitik, zu Stuttgart 21 und seiner Arbeit für den Wahlkreis Stuttgart 1.
Am letzten Tag besuchten wir die Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege“ des Deutschen Bundestages im Deutschen Dom.
Mit vielen Eindrücken und mit einem besseren Politikverständnis und Einblick in die umfangreiche Arbeit unseres Abgeordneten wurde die Heimreise angetreten.
Roger Wildanger

Die Besuchergruppe mit Herr Dr. Kaufmann MdB. auf der Dachterrasse des Reichtages.
Am Mittwoch, den 23. Februar 2011 fand die reguläre Mitgliederversammlung der
CDU Bezirksgruppe Büsnau mit Neuwahlen des Vorstands statt. Der bisherige
Vorsitzende Prof. Dr. Dirk Heuzeroth kandidierte nicht mehr für den Vorsitz,
weil er im Laufe des Jahres aus Stuttgart wegzieht.
Das bisherige Vorstandsmitglied Herr Dipl.-Kfm. Roger Wildanger wurde einstimmig
zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Der neue Vorsitzende.

Der neue Vorsitzende.

Alter und neuer Vorsitzender.
Seine Stellvertreter sind Herr Frank Bühler und Herr Prof. Dr. Dirk Heuzeroth.
Zur Finanzreferentin und Schriftführerin wurde
erneut Frau Daniela Dähring gewählt.
Auf dem unten stehenden Photo präsentiert sich Ihnen der neu gewählte Vorstand inklusive der Beisitzer Frau Prof. Dr. Dorit Loos, Herr Gerhard Bötcher, Herr Georg Endel, Herr Axel Weber, Frau Mathilde Zigelli und Herr Jean-Claude Wildanger.

Der neu gewählte Vorstand.
Auf dem folgenden Photo sehen Sie die komplette Mitgliederversammlung.

Die Mitgliederversammlung vom 23.02.2011.
Am 5. Mai 2009 berichtete der Vorsitzende des Verbands Region Stuttgart Thomas S. Bopp MdL auf Einladung der CDU Büsnau in einem überaus interessanten und fundierten Vortrag über den Regionalplan 2020 sowie das Thema Stuttgart 21 und beantwortete die Fragen der interessierten Teilnehmer.

Zunächst ging Herr Bopp dabei auf den Regionalplan 2020 ein und vorsorgte die Teilnehmer mit interessanten Daten über unsere Region Stuttgart. So ist die Region Stuttgart eine der am dichtesten besiedelten Regionen in Deutschland. Die Kaufkraft in der Region ist ebenfalls sehr hoch. Die Region ist bzgl. Fläche und Wirtschaftskraft durchaus mit kleineren EU-Ländern zu vergleichen. Bezogen auf Baden-Württemberg umfasst die Region Stuttgart 10% der Fläche, hat 25% der Einwohner und 30% der Wirtschaftskraft. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland wie beispielsweise Frankfurt, Hamburg oder München hat die Region Stuttgart einen sehr hohen Anteil im Industriesektor. Deswegen ist die Region Stuttgart derzeit auch mehr von der aktuellen Wirtschaftskrise betroffen als andere Regionen, wird aber auch stärker profitieren, sobald die Krise überwunden ist.
Im Weiteren stellte Herr Bopp die Aufgaben der Region vor. Diese umfassen die Bereiche Planung (Regionalplanung, Infrastrukturplanung, Planung von Landschaftsparks), Verkehr (Regionalverkehrsplanung inklusive Schienennahverkehr (S-Bahn, Nachtbus)), Wirtschaft (Wirtschaftsförderung, Messe-Beteiligung, Tourismus-Marketing, Europaengagement), Umwelt (Landschaftsrahmenplanung, Abfallwirtschaft; Anhörungsrecht), Freiwillige Aufgaben (Messe-Beteiligung, Kultur, Sport, Kongresse).
Anhand von eindrucksvollen Bildern zeigte Herr Bopp die prognostizierte Siedlungsflächenentwicklung in der Region Stuttgart bis 2050 auf. Ohne entsprechende Regelung würde sich die Region Stuttgart in diesem Horrorszenario zu einem Großstadtmoloch entwickeln, weil trotz leicht rückläufiger Einwohnerzahlen, der Flächenverbrauch durch mehr Haushalte mit jeweils weniger Personen erhöhen würde. Eine solche Entwicklung würde eine zunehmende Suburbanisierung mit Identitätsverlust einzelner Gemeinden und noch stärkerem Pendlerverkehr (Prognose für 2020 750.000 bis 1,05 Mio.) sowie entsprechenden Umweltbelastungen bedeuten. Ziel des Regionalplans ist es, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Dies soll hauptsächlich dadurch erreicht werden, dass es keinen massiven Straßenneubau mehr geben wird, sondern der öffentliche Nahverkehr, speziell das S-Bahn-Netz weiter ausgebaut wird und neue Wohn- und Gewerbegebiete nur noch entlang der vorhandenen S-Bahn-Achsen ausgewiesen werden. Es könne nicht angehen, dass Abwanderung aus Orten mit vorhandener Infrastruktur in Orte stattfindet, in der diese Infrastruktur erst aufgebaut werden müsse. Deswegen findet zunächst eine Innenverdichtung statt, d.h. Wohn- und Gewerbegebiete werden auf noch freien Flächen in schon bestehenden Gebieten ausgewiesen. Der Regionalplan legt aber nicht nur die für die Kommunen verpflichtenden Flächennutzungs- und Bebauungspläne für Wohn- und Gewerbegebiete fest, sondern auch Freiflächen für Grünzüge speziell Landschaftsparks. Insgesamt ist dabei zu berücksichtigen, dass die Region Stuttgart bis zum Jahr 2020 Platz haben muss für ca. 2,7 Mio. Einwohner.
Ein wichtiger Punkt bei der Planung von Gewerbegebieten ist, dass diese auch für LKWs geeignet sein müssen, denn ohne Logistikknoten funktioniert die ansässige Industrie nicht. Viele Gemeinden bevorzugen aber ruhige Gewerbegebiete mit Bürogebäuden. Deswegen könnte es sein, dass sich die Region Stuttgart am Güterverkehrszentrum Kornwestheim beteiligen muss, um einen regionalen Güterverkehrsknoten zu gewährleisten, obwohl dies eher eine Aufgabe der Kommunen sein sollte.
Eine Besonderheit der Region Stuttgart im Vergleich zu anderen Metropolregionen ist, dass die Region nicht von der Stadt Stuttgart dominiert wird, weil es außer der Stadt Stuttgart in der Region viele große eigenständige Gemeinden und Mittelzentren gibt. Aus diesem Grund werden Beschlüsse der Stadt Stuttgart nicht unbedingt genauso in den anderen Zentren der Region umgesetzt. Beispielsweise in der Region München ist dies anders, weil München die ganze Region dominiert. Deswegen ist ein gemeinsames Auftreten der Region Stuttgart nach außen besonders wichtig. Die wichtigste Aufgabe des Vorsitzenden der Region besteht daher darin „den Laden zusammenzuhalten“, wie Herr Bopp seine Funktion formulierte. Ein wichtiges Beispiel dafür ist die verstärkt stattfindende und von der Region unterstützte interkommunale Zusammenarbeit, wie beispielsweise beim gemeinsamen Gewerbegebiet Stuttgart/Leinfelden-Echterdingen. Durch solche Projekte werden Gewerbebetriebe nutzbringend konzentriert und der Flächenverbrauch reduziert, weil nicht jede Kommune ihr eigenes Gewerbegebiet mit eigenen Ortsumgehungsstraßen errichtet, sondern ein gemeinsames Gewerbegebiet, bei dem sich die beteiligten Kommunen sowohl Kosten als auch Einnahmen teilen.
Zum Abschluss seines Vortrags ging Herr Bopp noch auf die Vorteile des Projektes Stuttgart 21 ein, wobei er deutlich machte, dass es zu diesem Projekt keine vernünftige Alternative gibt. So lässt sich die Bahntrasse entlang des Neckars nicht mit vertretbaren Kosten zu einer Hochgeschwindigkeitstrasse ausbauen und die Sanierung der bestehenden Gleisanlagen im Stadtzentrum wäre unverhältnismäßig teuer, ohne einen Mehrwert zu bieten. Durch das Projekt Stuttgart 21 entstehen mitten in der Stadt neue Flächen zur Erweiterung des Parks und für neue attraktive Wohngebiete. Darüber hinaus soll die Bahnstrecke entlang des Neckars für den S-Bahnverkehr genutzt werden, wohingegen die Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke topographisch günstiger entlang der Autobahn geführt wird. Insgesamt verkürzen sich die Fahrzeiten dadurch erheblich.
Im Rahmen der Veranstaltung stellte die Stadträtin Prof. Dr. Dorit Loos eindrucksvoll die von der CDU Fraktion, den CDU Gemeinderäten und den CDU Bezirksbeiräten für die Bürger von Büsnau und Vaihingen erreichten Erfolge vor. Einer dieser wichtigen Erfolge ist die Sicherung der Finanzierung einer halben Stelle für die Steinbachschule. Frau Prof. Dr. Loos ging aber auch auf die noch anstehenden Aufgaben ein und bat für die Fortsetzung der vertrauensvollen und erfolgreichen Arbeit um weitere Unterstützung.
Als weiterer besonderer Redner sprach der CDU Bundestagskandidat Dr. Stefan Kaufmann am Ende der Veranstaltung noch ein Grußwort an die Teilnehmer der Veranstaltung. Dabei ging Herr Dr. Kaufmann auf weitere sinnvolle und notwendige Maßnahmen zur Bewältigung der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise ein. Diese Maßnahmen sollen sowohl die Unternehmen als auch die Arbeitnehmer unterstützen.
